PRESSEMITTEILUNG
Dr. Stefanie Frfr. v. Welser / Kulturbüro Langen und Welser, München
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© bei der Tolstoi-Bibliothek
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Die Vertreter der Medien sind herzlich hierzu eingeladen.
Wir bitten wir um Bekanntgabe des Termins.
Informationen zum Buch:
Die Autorin schildert das Leben der facettenreichen Persönlichkeit Marianne von Werefkin: Sie wird dem Leser als begabte Malerin, als Mäzenin, als russische Emigrantin, als geistiger Mittelpunkt eines berühmten Salons in München und Ascona und natürlich als wichtige Vordenkerin sowie Mitstreiterin des Blauen Reiters geschildert. Brigitte Roßbeck gelingt es zudem u.a. mit neu recherchierten Archivalien aus Tagebüchern und Briefen auch die Privatperson Werefkin mit ihrer „russischen Seele“ einfühlsam vorzustellen.
Werefkin stammte aus dem russischen Hochadel. Sie war Meisterschülerin von Ilja Repin und lernte bei ihm Alexej Jawlensky kennen, mit dem sie eine drei Jahrzehnte andauernde Hass-Liebe verband. Roßbeck berichtet von der Seelenpein der Künstlerin, von ihrer selbst auferlegten Zeit der Abstinenz als Malerin zwischen 1895 und 1906. Im Jahr 1896 zogen Werefkin und Jawlensky nach München. Eine zaristische Pension der Russin ermöglichte bis 1914 die finanzielle Unabhängigkeit. Der gemeinsamen Zeit mit Kandinsky und Münther in Murnau sowie der Gründung der Neuen Künstler-Vereinigung München und Der Blaue Reiter widmet die Autorin zwei Exkurse. Die Emigration in die Schweiz bedeutete für Werefkin den Verlust des Freundeskreises, die Trennung von Sammlern, der finanzielle Absturz und ein Beziehungstief und -Ende mit Jawlensky. Nach soviel Kummer ist es auch für den heutigen Leser tröstlich, dann von der Freundschaft der Künstlerin mit Ernst Alfred Aye, ihrem so genannten „Santo“, zu lesen.
Vorankündigung
Zum 100. Todestag von Leo Tolstoi
Veranstaltungen in der Tolstoi Bibliothek
Oktober und November 2010
Am 20. November jährt sich der 100. Todestag von Leo Tolstoi (1828-1910), dessen jüngste Tochter Alexandra (1884-1979) großen Anteil am Entstehen der Tolstoi-Bibliothek hatte.
Um dieses Jubiläum würdigen, werden im Herbst drei Sonderveranstaltungen in der Tolstoi-Bibliothek stattfinden (Thierschstraße 11/ 80538 München).
Das Theaterstück verfasste die Dramaturgin und Übersetzerin Andrea Clemen.
Die Lesung wird musikalisch mit Passagen aus der Kreutzersonate umrahmt.
Termin Lesung
Samstag, 23. Oktober, 19.30 Uhr
Der Film basiert auf Originalaufnahmen von Leo Tolstoi und seiner Familie aus den Jahren 1908 bis 1910, die von Pionieren des russischen Films gedreht wurde. Diese Film-Rarität schuf 1998 der russische Regisseur Vladimir Makedonski. Bei der Produktion standen ihm Tolstois Ur-Enkel Vladimir und Ilja Tolstoi als Berater zur Seite. Die Witwe des Regisseurs hat den Film der Tolstoi-Bibliothek überlassen.
Termine Dokumentarfilm
Sonntag, 14. November, 11 Uhr: Tolstoi-Film-Matinée & Russischer Tee
Donnerstag, 18. November, 19 Uhr: Tolstoi-Film-Abend
Die Veranstaltung wird vom Kulturreferat München gefördert.
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Überblick der Veranstaltungen von September bis Dezember 2010 in der Tolstoi-Bibliothek
(Stand 15. Juli 2010)
September
Es liest die Autorin Brigitte Roßbeck.
Oktober und November
anlässlich des 100. Todestags von Leo Tolstoi
Dargeboten von August Zirner und Katalin Zsigmondy. Das Stück schrieb die Dramaturgin und Übersetzerin Andrea Clemen.
Sonntag, 14. November, 11 Uhr: Tolstoi-Film-Matinee und russischer Tee
Die Tolstoi-Bibliothek besitzt einen Dokumentarfilm mit originalen Archivaufnahmen zu Leo Tolstoi und seiner Familie. Diese Film-Rarität schuf 1998 der russische Regisseur Vladimir Makedonski. Der einstündige Film wurde nun erstmals ins Deutsche synchronisiert.
Dezember
"Der vergessene König". Es singt und liest Albrecht von Weech mit seiner Marionette Oberon. Er wird musikalisch begleitet von Dieter Holesch (Gitarre).
Traditionelle Nikolausfeier mit singendem Nikolaus, Waldschrat, Schneemädchen und der Hexe Baba Yaga

